Thema: Radwege
Vor Ort gemeinsam mit der SPD Habichtswald
Die Radwege-Verbindung zwischen Habichtswald-Dörnberg und der Kernstadt Zierenberg stand im Fokus eines Ferientreffens von Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Zierenberg und Vertreter(inne)n der Habichtswalder SPD-Fraktion. Dem Thema entsprechend waren Radtouren aus beiden Richtungen mit einem Treffen im Grenzbereich der beiden Kommunen angesagt.
Erste Station war die Furt durch die Warme nördlich der Mündung des Lubachs – für die Zierenberger über einen asphaltierten Weg vom Viadukt aus bestens zu erreichen. Probleme hatten die Habichtswalder: Gestartet am Rathaus im Ortsteil Dörnberg führte sie der Weg zunächst am ehemaligen Klärwerk vorbei auf größtenteils unbefestigten Wirtschaftswegen. Das letzte Stück war sogar nur mit geschobenen Rädern zu Fuß querfeldein zu bewältigen. Lediglich die letzten Meter bis zur Warme-Furt waren wieder befahrbar.

Veröffentlicht am 06.09.2015
Zum Schulstart frisches Obst
SPD Zierenberg wirbt zum Schulbeginn für bessere Bildung
„Wir wollen gute Bildung und gleiche Chancen für alle ermöglichen“, fordert die SPD Zierenberg und wird am Einschulungstag Brotdosen, frisches Obst und Informationsmaterial an die Schulanfänger und ihre Eltern verteilen. Mit dieser Aktion am Dienstag, 08. September zwischen 8.30 und 9:00 Uhr vor dem Bürgerhaus in Zierenberg wirbt die SPD unter dem Motto 'Die Kleinen groß rausbringen' für bessere Schulen und gerechtere Bildungschancen für alle Kinder.
„Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern oder ihrer Herkunft abhängen. Alle Kinder müssen endlich gleiche Bildungschancen erhalten sowie ein Recht auf eine bestmögliche Förderung, denn Bildung ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und gutes Leben“, erklärt Dr. Thomas Beneke, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins.
„Die Unterschiedlichkeit von Kindern im Unterricht ist keine Last, sondern eine Chance. Im Team sind wir alle besser als allein, denn alle können ihre Talente einbringen“, unterstreicht Andreas Mander, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Zierenberger Stadtverordnetenversammlung die Forderung nach einer bunten und vielfältigen Schule. Schule dürfe nicht allein auf die Vermittlung von Wissen reduziert werden. „Bildung muss auch wieder die Vermittlung sozialer Kompetenzen und Werte beinhalten.“
Die SPD fordert außerdem mehr Tempo beim Ausbau der Ganztagsschulen für alle Familien, die sie in Anspruch nehmen wollen. „Nur in echten Ganztagsschulen, in denen sich Unterricht, Sport, Spiel, Nachhilfe und kulturelle Angebote abwechseln, können alle optimal gefördert werden“, erläutert Zierenbergs Bürgermeister Stefan Denn, der seinen SPD-Ortsverein bei der Aktion unterstützt. Nur sechs von über 1.100 Ganztagsschulen in Hessen seien echte Ganztagsschulen. Der Rest müsse sich auf Nachmittagsangebote an einzelnen Tagen beschränken. „Wir fordern echte Ganztagsschulen mit verlässlichen Zeiten für mehr Zeit zum Lernen“, so Beneke.
Veröffentlicht am 01.09.2015
Gute Gründe für die Einrichtung eines Ortsbeirats für die Kernstadt
(Auszüge der Rede von Rüdiger Germeroth in der Stadtverotrdnetenversammlung am 13.07.2015)
Seit einigen Jahren schon stellen wir eine zunehmende Politikverdrossenheit fest. Dies drückt sich u.a. in einer immer geringer werden Wahlbeteiligung aus. Anlässlich der letzten Bürgermeisterwahl im Jahr 2014 ist es uns lediglich gelungen rd. 61% der Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren. Bei der Landratswahl im Januar des Jahres wurde mit einer Wahlbeteiligung von 26,3% ein historischer Tiefstand verbucht – die Nichtwähler hatten die absolute Mehrheit. Offensichtlich interessiert es die Mehrheit nicht mehr, wer die Geschicke des Landkreises lenkt und welche politischen Ziele hier verfolgt werden. Dieser bedenklichen Entwicklung gilt es gemeinsam entgegenzuwirken.
Worin liegen die Gründe für ein solches Verhalten? Ist der Gang zur Urne zu vorgegebenen Zeiten zu mühsam? Müssen wir also ganz neue Wege zu gehen, wie Wählen per Internet, Wahl an mehreren Tagen, Wahlurnen in Supermärkten oder wie wäre es mit „Freibier für Wähler“?
Vielleicht wählen manche Bürger aber auch nicht mehr, weil sie den zur Wahl stehenden ohnehin nichts zutrauen oder auch nicht verstehen, was die einzelnen Parteien unterscheidet.
Ein dritter und, wie wir meinen, sehr wichtiger Grund liegt aber auch darin, dass Wähler vielfach der Meinung sind, an Entscheidungen nichts ändern und auf verschiedene Prozesse keinen Einfluss nehmen zu können. Es ist also deutlich zu spät, wenn Bürger erst mit dem Beschluss des Magistrats oder mit einer Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung über bestimmte Entwicklungen in unserer Stadt informiert werden. Nein, Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung muss wieder mehr genutzt werden und deutlich früher stattfinden.
Veröffentlicht am 15.07.2015
Info-Veranstaltung des SPD-Ortsvereins
Großes Interesse an der fachkundigen Führung über die Baustelle des Bahntunnels
Über 70 Bürgerinnen und Bürger aus Zierenberg nutzten die Gelegenheit, sich unter fachkundiger Führung von Hans-Martin König, Leiter Infrastruktur bei der Kurhessenbahn, über den aktuellen Stand und die zeitliche Planung der Bauarbeiten für den neuen Bahntunnel unter den Dörnberg informieren zu lassen. Die neue Röhre wird ca. 900 m lang und im Durchmesser etwas größer als die alte, aber weiterhin eingleisig sein.
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Veröffentlicht am 14.07.2015
Ob es tatsächlich Unregelmäßigkeiten beim Verkauf der Grundschule in Oberelsungen gibt, soll jetzt ein Akteneinsichts-Ausschuss prüfen. Dies hat die Zierenberger SPD-Fraktion für die nächste Sitzung der Stadtverordnenversammlung beantragt.
Durch die Berichterstattung der HNA sind für die Sozialdemokraten mehrere Fragen aufgekommen. Mit ihrem Antrag erwartet die SPD-Fraktion Antworten auf folgende Fragen:
- Hat ein Magistratsmitglied seinen Kenntnisstand in dieser Angelegenheit genutzt, um einem Verwandten oder sich
selbst einen persönlichen Vorteil zu verschaffen?
- Wie kann es sein, dass Informationen über ein laufendes Verfahren in einem nichtöffentlichen Gremium nach außen gelangen?
- Wie ist die Angelegenheit des Grundstücksverkaufs im Magistrat insgesamt beraten und behandelt worden, und gab es Fehler im Verfahren?
"Die SPD-Fraktion ist entsetzt über die durch die HNA-Berichterstattung bekannt gewordenen Vorgänge“, sagt Mander und fordert eine lückenlose Aufklärung. Sollten sich die Anschuldigungen bewahrheiten, so Mander, müsse der betreffende Stadtrat sein Mandat niederlegen.
Veröffentlicht am 08.05.2015