K+S-Pläne zum Bau einer Salzleitung - SPD Zierenberg: Sicherheit und Umweltverträglichkeit haben oberste Priorität

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K+S-Pläne zum Bau einer Salzleitung
SPD Zierenberg: Sicherheit und Umweltverträglichkeit haben oberste Priorität

In ihrer jüngsten Sitzung hat sich die Zierenberger SPD u.a. mit dem Vorhaben der Kali+Salz AG beschäftigt, eine Salzpipeline vom Produktionsstandort in Philippsthal bis zur Einleitstelle in die Weser zu legen. Ortsvereinsvorsitzender Dr. Thomas Beneke erläuterte den aktuellen Stand der Planung. Auf große Erleichterung stieß bei den Anwesenden, dass die Planungen für ein Salzlauge-Speicherbecken in der Feldflur zwischen Gut Bodenhausen und der Ortslage Zierenberg aufgegeben wurden. Als äußert kritisch betrachten die Genossen aber auch die Eingriffe in Natur und Landschaft an den jetzt favorisierten Speicher-Standorten im Wald nördlich von Gottsbüren bzw. im Offenland zwischen Lippoldsberg und Gieselwerder.

Die Zierenberger SPD fordert daher die K+S AG auf, mit Hochdruck weiterhin nach alternativen Lösungen zu suchen. Das Verdampfen der Salzlauge sei zwar mit energetischem Aufwand verbunden, technisch aber machbar, betonen die Genossen. Nur sofern sich die geplante Salzpipeline durch die Zierenberger Gemarkung im Rahmen des nun eingeleiteten Raumordnungsverfahrens als unvermeidbar erweisen sollte, sei man bereit, die Trassenführung durch die Region zu akzeptieren. Schließlich folge die Salzpipeline im Bereich der Stadt Zierenberg der als Vorbelastung anzusehenden Midal-Gasleitung und entspreche somit dem Gebot der Trassenbündelung.

„Erste Priorität hat für uns, Beeinträchtigungen der Bürgerinnen und Bürger sowie Schäden an der Umwelt unbedingt zu vermeiden“, bringt Beneke die Forderungen auf den Punkt. „Hierzu muss auch geprüft werden, inwieweit die eigentliche Leitung mit einem Schutzrohr versehen werden kann, um ein Eindringen von Salzlauge in das Grundwasser im Falle einer Leckage zu vermeiden.“ Außerdem müsse die K+S AG geeignete Ausgleichsmaßnahmen innerhalb des Stadtgebietes vorsehen, um die mit der Leitungsverlegung verbundenen Beeinträchtigungen des Naturhaushalts zu kompensieren.

14.01.2016

www.spd-zierenberg.de

 
 

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