|
Kirchhof-Statements (laut HNA-Interviewe, erschienen am 27.07.2026) |
Fakt ist: |
|
|
|
|
Mich hat vor allem die Verbundenheit zu Zierenberg bewogen, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. |
Von dieser Verbundenheit war bis vor wenigen Wochen nichts zu spüren. Wie verträgt sie sich mit der Tatsache, dass auch in anderen Gemeinden im Landkreis Bewerbungen erfolgten? |
|
Die BI Lärmschutz Burghasungen unterstütze ich beispielsweise schon viele Jahre. |
Die BI heißt „BI Lärmschutz Zierenberg & Habichtswald“ und wurde von KK unterstützt. Es geht hier -wie die vollständige Bezeichnung deutlich macht- auch um den Lärmschutz in Ehlen und betrifft ihn damit ganz persönlich. |
|
Die Sanierung des Bürgerhauses in Zierenberg mit transparentem Bau- und Finanzplan… |
Nachdem nun klar ist, dass es kein weiteres leistungsfähiges Förderprogramm für die Sanierung von Bürgerhäusern geben wird, werden dem Stadtparlament von der Verwaltung in der kommenden Sitzung alternative Vorschläge vorgelegt, wie das Bürgerhaus mit finanzierbaren Maßnahmen wieder in Betrieb gehen kann. Bei ihrer Entscheidung werden die Stadtverordneten die finanziellen Möglichkeiten der Stadt zu berücksichtigen haben. |
|
… den ins Stocken geratenen Glasfaserausbau wieder voranbringen… |
Die Deutsche Glasfaser (DG) hat diverse Wechsel bei der Geschäftsführung und den beauftragten Tiefbauunternehmen durchgemacht, so dass die Zuständigkeiten/Ansprechpersonen überwiegend unklar sind. Der Bürgermeister steht mit der DG im regelmäßigen Austausch. Er hat keinerlei unmittelbare Einwirkungsmöglichkeiten auf das Handeln der Geschäftsführung dieser Firma. |
|
… und gemeinsam mit den Stadtverordneten und der Verwaltung eine verständliche Neuregelung der Straßenbeitragssatzung erarbeiten. |
Die derzeitigen Regelungen basieren auf einem Mehrheitsbeschluss der Stadtverordnetenversammlung der nach langen und mit viel externem Sachverstand unterstützten Diskussionen getroffen wurde. Fazit: Nur wenn die Landesregierung sich endlich entschließen könnte, die Straßenausbaubeiträge in Hessen vollständig abzuschaffen und den Gemeinden die Ausbaukosten zu ersetzen, würden Bürger*innen und Stadt Geld sparen. Jede Alternative würde zusätzliche Kosten für alle Bürgerinnen und Bürger bedeuten, auch für die Mieter und die Stadtkasse. |
|
Der Dorfladen in Oberelsungen benötigt einen neuen Pächter, der Glasfaserausbau stockt, die Finanzen sind angespannt, die Verwaltung hat immer mehr Aufgaben, und auch die Feuerwehren stehen vor steigenden Auflagen. Gleichzeitig muss der Waldkindergarten vorangebracht, und es muss endlich eine Lösung für das seit Jahren brachliegende Bürgerhaus gefunden werden. Genau hier braucht es klare Prioritäten und entschlossenes Handeln. |
Diese Projekte sind in Arbeit und auch priorisiert. Die Geschwindigkeiten der Prozessabläufe liegen überwiegend nicht im Einflussbereich der Verwaltung. Andere Behauptungen zeugen nur von völliger Unkenntnis in der Verwaltungsarbeit.
Merke: Gedacht ist noch nicht gesagt. Und gesagt, ist noch lange nicht gemacht. In unserer Stadtverwaltung sitzen keine Schlafmützen. Empfehlung: Den Mund nicht zu voll nehmen! |
|
Gerade in Zeiten knapper Kassen lohnt es sich, gezielt in die Zukunft zu investieren – etwa in energetische Sanierungen… |
Energetische Sanierung muss sich rechnen und möglich sein! Die Nutzungszeit z.B. der Dorfgemeinschaftshäuser ist zu gering, um eine energetische Sanierung betriebswirtschaftlich zu rechtfertigen. Das Rathaus steht zudem unter Denkmalschutz. Das macht Eingriffe entweder unmöglich oder sehr teuer. Auch das wurde bereits geprüft. |
|
… , LED-Straßenbeleuchtung … |
Die größten Stromfresser sind bereits gem. Beschluss des Stadtparlaments durch LED ausgetauscht, auch jeder defekte Leuchtenkopf wird laut Beschluss durch LED ersetzt. Der vollständige Austausch der Straßenbeleuchtung verursacht Kosten, die sich nicht oder nur sehr, sehr spät rechnen. Rechenbeispiele dazu lagen den Stadtverordneten vor und wurden bei den Entscheidungen zu Maßnahmen berücksichtigt. Hier gibt es nichts zu beschleunigen oder zu verbessern. |
|
… Photovoltaik auf kommunalen Gebäuden… |
Die kommunalen Dachflächen sind bereits größtenteils mit PV-Anlagen ausgestattet, die aber leider nicht im Eigentum der Stadt sind. Auslaufende Pachtverträge über die so genutzten Dachflächen werden von der Stadt nicht verlängert, vorhandene Anlagen zum Weiterbtrieb übernommen. |
|
…und in eine effizientere Verwaltung. Das senkt langfristig Kosten und bringt echten Mehrwert für die Stadt. Des Weiteren müssen wir den Gewerbestandort Zierenberg attraktiv gestalten, um das Abwandern einzelner Gewerbe zu verhindern. |
Was wäre den eine effizientere Verwaltung? Was wäre zu gestalten, um Abwanderungen zu verhindern? Zierenberg hat heute schon Gewerbebetriebe neu hinzubekommen, und für den frei werdenden Bauhhof gibt es bereits Interresse von Seiten Gewerbezreibender- Hier wird leeres Stroh gedroschen. Merke: Steuern werden nur auf den Gewinn bezahlt. Dadurch wird niemand an den Bettelstab gebracht. Wer gewerblich weggeht, weil etwa die Gewerbesteuer dort etwas günstiger ist und zugleich hier wohnen bleibt, outet sich nur als unsolidarisch gegenüber seiner Stadt und ihren Bürgerinnen. |
|
In der Kernstadt und in den Ortsteilen möchte ich eine feste, regelmäßige Bürgersprechstunde einführen. So haben die Menschen eine verlässliche Anlaufstelle, können ihre Anliegen direkt vorbringen, und der Austausch zwischen Rathaus und Bürgerschaft wird persönlicher und transparenter. |
Regelmäßige Bürgersprechstunden der Bürgermeister im Rathaus und der Ortsvorsteher in den Stadtteilen hat es gegeben, sie wurden aber zuletzt nicht mehr wirklich in Anspruch genommen. Sie sind das Gegenteil einer modernen und effektiven Verwaltung. Effizienter ist die aktuelle Praxis, mit dem Bürgermeister und den Ortsvorstehern individuelle und bedarfsgerechte Gesprächstermine zu vereinbaren. |
|
Durch meine achtjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik als Fraktionsvorsitzender habe ich mir alles angeeignet, was man für das Bürgermeisteramt benötigt. Man ist eng dran an allen Entscheidungen und kontrolliert den Gemeindevorstand. Man kennt sich aus mit Haushalt und Investitionen. Es gibt kaum etwas Besseres als Vorbereitung für den neuen Posten als Bürgermeister |
Arbeit als Fraktionsvorsitzender bringt politische Erfahrungen, aber keinerlei Kenntnisse, die für ein Bürgermeisteramt genutzt werden können.
Die Aussage spricht Bände über das Ausmaß der Unwissenheit von der tatsächlichen Aufgabenstellung und dem „Tagesgeschäft“ in der Verwaltung. |
|
Anstand. Respekt, Fairness und ein ehrlicher Umgang miteinander sind für mich nicht verhandelbar. Man kann hart in der Sache sein, aber sollte dabei immer anständig bleiben. Denn Vertrauen entsteht nicht durch laute Worte, sondern durch Haltung. |
Hier wäre es sehr empfehlenswert, sich an den eigenen Maßstäben zu orientieren.
|
