So fasste Dr. Thomas Beneke mit hörbarem Ausrufezeichen die Empörung des Ortsvereinsvorstandes zusammen. In seiner Sitzung vom 26.02.2026 kritisierte der Vorstand der SPD Zierenberg-Bärenberg empört und verständnislos die mehrheitliche Ablehnung des Beschlussantrages der SPD-Fraktion zur Ertüchtigung des seit vier Jahren leerstehenden Gebäudes. Aus dem ‚Sondervermögen Infrastruktur‘ des Bundes erhält Hessen in den nächsten 12 Jahren 4,7 Mrd. Euro. Geld, das vom Land nun ebenfalls 12 Jahre lang auf die kommunale Ebene verteilt wird, zur Förderung von Investitionsvorhaben. Auf Zierenberg entfallen rund 2,1 Millionen Euro. Die SPD hatte beantragt, dieses Geld für die Finanzierung des Bürgerhaues vorzusehen.
Die SPD ist überzeugt: Diese Entscheidung zugunsten der dringend nötigen Ertüchtigung des Bürgerhauses wäre ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit der Zierenberger gewesen. Mit dem Einsatz des Sondervermögens als Startfinanzierung und mit der Ergänzung durch weitere Mittel, könnte die Wiedereröffnung nach vier Jahren Stillstand endlich Realität und zum Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft werden.
„Man kann nur den Kopf schütteln, über so viel geäußerte Bedenklichkeiten und das mehrheitliche Unvermögen, in der Sache Bürgerhaus einmal einen klaren und deutlichen Akzent zu setzen“, fasst Vorsitzender Dr. Thomas Beneke die Diskussion zusammen. Die Zierenberger SPD werde es jedenfalls nicht dabei belassen, die Ertüchtigung des Bürgerhauses nur als Wahlslogan auf ein Plakat oder ins Wahlprogramm zu schreiben. „Das Projekt ist jetzt dran!“, sind die Genossen überzeugt.
34289 Zierenberg, 26.02.2026
Manfred Kallenbach
Pressesprecher der SPD Fraktion in
der Stadtverordnetenversammlung
