SPD-Ortsverein Zierenberg will Veränderungen am Bahnhof

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SPD-Ortsverein Zierenberg will Veränderungen am Bahnhof

„Schlechter Straßenzustand, leerstehende Gebäude, unübersichtlich Verkehrsregelung und eine sehr unbefriedigende Parkplatzsituation“, lauten die Hauptkritikpunkte der Mitglieder des SPD-Ortsvereins Zierenberg an der aktuellen Situation am Bahnhof. „Seit der Schließung der Raiffeisen-Verkaufsstelle und dem Verkauf des Bahnhofsgebäudes nebst Zufahrt scheint sich niemand mehr wirklich verantwortlich für dieses über 4.000 qm große Areal zu fühlen“, erklärt der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Thomas Beneke. „Wir wünschen uns, dass das Bahnhofsgebäude wieder genutzt wird und nicht benötigte Bebauung nach Möglichkeit verschwindet.“

Durch Inbetriebnahme der RegioTram-Verbindung in Richtung Kassel habe die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) in Zierenberg stark zugenommen und sei nach Einführung einer engeren Taktung nochmals angestiegen. „Wir finden es gut, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger das tolle ÖPNV-Angebot unserer Stadt nutzen. Um das weiter zu fördern, müssen die Parkflächen am Bahnhof aber dringend an den gestiegenen Bedarf angepasst werden“, so Beneke.

„Wir wissen, dass die Eigentums‑ und Pachtverhältnisse im Bereich des Bahnhofs eine Lösung nicht einfach machen, fordern die Verwaltung aber dennoch auf, schnellstmöglich Konzepte für eine nachhaltige Verbesserung der Situation zu entwickeln, und Gespräche mit den Anliegern zu führen. Als erstes Signal sollte im Haushalt 2017 Geld für Maßnahmen am Bahnhofsareal bereitgestellt werden“, lautet der Beschluss der Ortsvereinsmitglieder.

17.11.2016

 
 

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