Jugendräume in Zierenberg und den Stadtteilen: SPD Zierenberg tritt für Ausbau der Jugendarbeit ein

Lokalpolitik

Jugendräume in Zierenberg und den Stadtteilen
SPD Zierenberg tritt für Ausbau der Jugendarbeit ein

„Die Jugendarbeiter in Zierenberg und den Stadtteilen machen einen sehr guten Job und verdienen größtmögliche Unterstützung“, so das Fazit einer Diskussionsrunde bei der jüngsten Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Zierenberg. Die neu aufgestellte Jugendarbeit in Zierenberg habe eine ausgezeichnete Bilanz aufzuweisen. Die Jugendräume in den Ortsteilen sowie das neu errichtete Jugendhaus in der Kernstadt erfreuten sich bei Kindern und Jugendlichen großer Beliebtheit. Von Anfang an sei klar gewesen, dass der Neustart der Jugendarbeit in der Kernstadt zu Mehrarbeit bei den städtischen Jugendarbeitern führen werde, sagt Dr. Thomas Beneke, Ortsvereinsvorsitzender der Kernstadt-SPD. Jetzt müsse der Stellenplan für diese wichtigen Einrichtungen dem Bedarf angepasst werden.

„Es ist eine recht einfache Rechnung: Selbst wenn die Jugendräume in Burghasungen, Oberelsungen, Oelshausen und der Kernstadt an jeweils nur zwei Wochentagen für vier Stunden geöffnet sein sollen, braucht die Jugendarbeit allein hierfür 32 Arbeitsstunden.“ Hinzu kämen die nicht zu unterschätzende Vor- und Nachbereitungszeit für jeweils mehrere Gruppen, die Fahrtzeiten zwischen den einzelnen Ortsteilen, Verwaltungs‑ und Organisationstätigkeiten, die zeitintensive Anlaufphase beim neuen Jugendhaus in der Kernstadt sowie der große Zeitbedarf für die alljährlich sehr gut angenommenen Ferienspiele.

Ganz unabhängig von den Anforderungen die Jugendliche, Eltern oder Politik an die konkrete Ausgestaltung der Jugendarbeit stellen, sei dies mit den vorhandenen 55 Wochenstunden nicht zu leisten, sind sich die Genossen einig. Die Stadt solle deshalb die jetzt benötigte Elternzeitvertretung als Chance nutzen, eine oder einen weiteren engagierten Jugendarbeiter nach Zierenberg zu holen und eine Perspektive für ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis bieten. „Für nur neun Monate dürfte sich kaum eine qualifizierte Teilzeitkraft finden lassen. Deshalb sollte schon bei der Ausschreibung deutlich gemacht werden, dass Zierenberg an einer längerfristigen Zusammenarbeit gelegen ist“, so die Zierenberger Genossen. Jugendarbeit sei ein wichtiger ergänzender Bildungsbereich für Kinder und Jugendliche. Sie rege junge Menschen zu sozialem Engagement und gesellschaftlicher Mitverantwortung an, und dies wolle die SPD Zierenberg unterstützen. „Deshalb sehen wir keine Möglichkeit, bei der Jugendarbeit Kosten zu sparen!“

Zierenberg, den 02.04.2017

SPD-Zierenberg im Internet: www.SPD-Zierenberg.de

 

 
 

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